CVJM Uhingen e.V.

Jungschararbeit – zwischen Tradition und Moderne


„Jungschar, das gab’s schon immer. Ich war früher auch immer in der Jungschar. Da haben wir immer viele tolle Sachen gemacht. Aber nicht immer hatte es unser Jungscharmitarbeiter leicht mit uns. Wir haben schon auch immer viel Blödsinn gemacht. Da war zum Beispiel das eine mal, wo wir …“
So oder so ähnlich erzählen mir immer wieder Menschen, vor allem auch ältere, über ihre eigenen Erfahrungen, die sie mit der Jungschararbeit haben. In der Regel sind die meisten Erfahrungen und Berichte positiver Natur. Vielleicht hat die Zeit das eine oder andere Unschöne verblassen lassen. Wer weiß? Fest steht jedenfalls, Jungschararbeit kann fürs ganze Leben prägen und bereichern.
Und das ist auch unser Ziel mit den insgesamt sieben Jungscharen, die es in unserer Kirchengemeinde gibt. Wir Mitarbeiter machen uns auf die Socken, um Kindern und Jugendlichen Begleiter zu sein. Wir wollen ihnen für 1½ Stunden in der Woche ein spannendes Programm bieten. Die Jungscharler sollen neben allem Spaß so ganz nebenher auch ein paar Dinge erleben und erlernen, die man nur in Gemeinschaft erreichen kann. Das sind dann beispielsweise soziale Umgangsformen wie Zuhören, ausreden lassen, sich beteiligen, Teamgeist entwickeln. Auch das entdecken und kennen lernen der eigenen Gaben und Grenzen spielt eine große Rolle. Bei all dem steht aber auch Gottes gute Botschaft für uns Menschen im Mittelpunkt der Jungschararbeit. In spannenden Geschichten erfahren die Jungscharler, dass es da einen Gott gibt, der jeden von uns liebt.
Trotz allem was uns Freude bereitet, haben es die Mitarbeiter nicht immer leicht. Nicht mehr nu nur selbstverständlich komme die Kinder zu uns in die Jungscharen. Sicherlich ist ein Grund dafür auch die sich schnell verändernde Gesellschaft mit ihren dann immer neuen Ansprüchen/Anforderungen an die Kinder.
So wird es wohl eine spannende Herausforderung bleiben, sich immer wieder neue Ideen und Konzeptionen zu überlegen, wie Jungschararbeit auch morgen noch funktionieren kann. Ob dies dann bedeutet, dass Jungscharen künftig nicht mehr in Gemeindehäuser sondern in Schulen stattfinden, oder dass es keine wöchentliche Jungscharen mehr gibt sondern nur noch monatliche und dafür gleich einen ganzen Samstag, oder ob die Schulferien auch für unsere Arbeit noch mal wertvoller werden und es anstatt regelmäßige Angebote, Angebote in den Ferien geben wird, oder was auch immer werden wird. Es gibt viele Ideen denen wir nachgehen können damit es auch in Zukunft noch heißt: „Jungschar mit Jesus Christus – mutig voran!